Dienstag, 19. November 2013

Bildhauerschmuck in Augsburg

Auf nach Augsburg.
Dort zeigt die Ecke Galerie ab Freitag dem 22. November bis zum 22. Dezember die Ausstellung


Im dritten Raum der Galerie werden Bildhauerschmuck und Kleinstplastik zu sehen sein. 
Drei meiner Arbeiten sind mit dabei.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Neue Web-Seite New homepage

Nach fast einem Jahr der Vorbereitung und Planung ist gestern meine neue Webseite online gegangen.

www.karl-wunderlich.com 


Obwohl ich meine erste Seite, deren Ausführung vor einigen Jahren in den Händen von Jörg Stick lag, sehr lieb gewonnen hatte, war es an der Zeit meine Präsenz an das heutige Internet anzupassen. 

Ich möchte Mechthild Flemming und Marcus Herrmann für die Beratung, Gestaltung und sorgfältige Ausführung meiner neuen Webseite danken.

Ich zeige eine Auswahl meiner Arbeiten, die von Zeit zu Zeit aktualisiert wird.


It took almost a year of preparation and planning to get my new website online. 

Despite I really liked my first website which was programmed by Jörg Stick, I felt the need to change it to fit it for the present-day internet.

I want to thank Mechthild Flemming and Marcus Herrmann for their guidance, design and execution of my new homepage.

I am showing a selection of my work which will be updated every so often.   



Samstag, 20. April 2013

Zeitungsartikel - Article in a newspaper


Ich habe mich sehr gefreut, dass meine Arbeiten in der Ecke Galerie in Augsburg Anlass waren, einen kleinen Artikel darüber in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (12.04.2013, Seite 35) zu veröffentlichen. Wer also gerade in Augsburg weilt, kann sich das noch bis zum 27.April selber angucken.


I was quite chuffed to see my tiny show at the Ecke Galerie Augsburg was reason enough to write a little article about it. It was published by the Augsburger Allgemeine Zeitung at the 12th of April at page 35. 
So if you are near Augsburg, you may pop in the Ecke Galerie were my work is on show until the 27th of April.

Donnerstag, 14. März 2013

Galerie Ecke Augsburg



Oh, schon über ein Jahr seit dem letzten Blog Eintrag.

Ich freue mich, auf eine kleine Ausstellung einiger meiner Arbeiten im Raum Drei der traditionsreichen Augsburger "Ecke Galerie" hinweisen zu können. In den vorderen Räumen werden Drucke brasilianischer Künstler gezeigt. Beides kann von heute an bis zum 27. April in Augsburg genossen werden. 






Oh, it has been a while since my last post here.

I am pleased to hint on a little exhibition of some of my work in a room at the "Ecke Gallery" at Augsburg. In the other rooms of the gallery you can see prints made by brasilian artists.
The exhibition can be seen from to today on until the 27th of April.  

Montag, 2. Januar 2012

Out Of The Rabbit Hole


Ein Frohes Neues Jahr allen Lesern meines Blogs.

Ich freue mich auf meine erste Einzelausstellung "Out Of TheRabbit Hole" vom 3. Februar bis 2. März 2012 hinweisen zu können.
Präsentiert wird sie von der Galerie Froschhammer & Rosenvogel in der Auguststraße 85 Berlin-Mitte. Zur Eröffnung am 3. Februar spricht Professor Dr. Matthias Eberle. 
Ich würde mich freuen Sie dort begrüßen zu dürfen




A Happy New Year for all readers of my Blog. 

I am very glad to announce my first solo exhibition titled “Out Of the Rabbit Hole”.
It will take place at the Froschhammer & Rosenvogel Gallery (Auguststraße 85, Berlin-Mitte) from the 3rd February to the 2nd March 2012. At the Gallery opening on 3rd February an introduction will be given by Professor Dr. Matthias Eberle.
I would be pleased to welcome you on this evening. 

Montag, 17. Oktober 2011

Löwinnen und Junge - Lionesses and Cubs


Unter Bildhauern gab es bis zum Beginn der Postmoderne Mitte des letzten Jahrhunderts einen kuriosen Streit. Steinbildhauer, die den naturgegebenen Block als einzigen künstleri­schen Ausgangspunkt gelten lassen wollten, waren in gewisser Weise in Konfrontation zu den Plastikern, deren weiches Medium Ton oder Wachs erst durch den Metallguß an Dauer gewann.
Das bildsame Material schien einigen der Behauenden als unkünstlerisch, da man nicht durch den Widerstand des Materials zur Disziplin angehalten und frivole Formen daraus resultieren würden.  Umgekehrt wiesen die Plastiker gerade auf den impulsiven und direkten Umgang mit dem weichen Material hin, der zur „Ursprünglichkeit“ der Gestaltung anhält.
Nicht das ich mich an diesem mühseligen Streit beteiligen wollte, ich möchte auf eine Form der Bildhauerei hinweisen, die meiner Meinung nach vermittelnd zwischen beiden Positionen steht und mit der ich mich in der letzten Zeit beschäftige. Das Treiben in Metall ist sicher eine sehr alte bildhauerische Technik, aber oft wurden die Stücke aus verschiedenen, in Matrizen hergestellten Teilen zusammengesetzt, wie etwa die beeindruckenden  Erosjuwelen des Hellenismus.
Cellini beschreibt in seinen „trattati dell'oreficeria e della scultura“ das freie Treiben eines einzelnen Metallbleches in die Vollplastik.
Ich finde dieses Modellieren einer dünnen Metallhaut auf Kitt im Vergleich zum Behauen ei­nes Blockes oder dem Formen von Ton sehr schwierig, von den technischen Problemen, die sich auch in der Steinbildhauerei finden einmal abgesehen. Die Schwierigkeit besteht darin, daß man nicht von einem Ausgangsvolumen beginnen kann, wie einem Steinblock oder einem Klumpen Ton. Das Volumen wird sehr langsam wie aus einer Flüssigkeit gehoben, das Metall fließt ja auch tatsächlich. Das gesamte Stück reagiert auf jeden einzelnen Schlag und  Korrek­turen sind kaum möglich. Cellini, der auf diese Kunst von Meister Caradosso Foppa lernte, er­wähnte die großen Herausforderungen dieser Art der Bildhauerei in seiner Biographie.
Darin kann ich den alten Meister nur bestätigen, der Weg zu meiner neuesten Arbeit war  schwierig und mit Rückschlägen gepflastert. Im Moment bin ich aber zufrieden mit dem Er­gebnis.   




Die Löwinnen-Köpfe, die Löwenjungen und die Steinfassungen sind jeweils aus einem Stück Silber heraus getrieben.

Die Augen wurden mit einem Hauch Gold akzentuiert. Die magentafarbenen Antikschliff-Sa­phire wurden "en recoupé" gefaßt, einer in der Renaissance gebräuchlichen Faßart.   

Ich denke, diese Studie in einigen Techniken der Renaissance, ist für mich wieder ein neuer Ausgangs­punkt für die Suche nach meinem Ausdruck in diesem Medium.




Until the dawn of post-modernism at the mid of the last century there was a rather strange controversy amongst sculptors. It was a dispute between stone carvers, who were starting their artistic work from a block of stone, at the one hand and sculptors who were using soft media like clay and wax, to be cast in metal on the other hand.  This kind of ductile matter was in suspicion to be “not artistic” just because the material lacks of resistance.  It would lead the artist to ill-discipline and weak shapes.
In opposite to this sculptors in clay were hinting to the directness and impulsiveness of their approach, leading to a kind of nativeness in art.
So, I don’t want to take part in this kind of old and useless dispute but I want to point out another form of the sculptor’s art. This is the approach I am following lately and which is- in my opinion intermediary between the before mentioned artistic methods.
Chasing metal is a very old technique of the statuary art. But mostly the sculptures were fabricated from pieces hammered into moulds. The Hellenistic Eros jewels are surely the most impressive achievement of this method.  
Benvenuto Cellini describes in his famous “trattati dell'oreficeria e della scultura“a method of chasing a single piece of metal into a fully rounded figure in a freestyle manner.
Compared to the carving of a block or shaping a lump of clay I found modelling a wafer thin skin of metal on pitch quite difficult, apart from technical difficulties inherent in the carving of large stone figures.
The hitch is one cannot start with a volume, like a block or a piece of clay. This volume is very slowly raised like it’s emerging out of a liquid – and yes, the metal is actually flowing under the punches. The whole piece reacts on every single stroke. Major corrections are almost not possible. 

Cellini, who learned this art from master Caradosso Foppa, mentioned the formidable challenges of this kind of sculpture in his autobiography. 

I can only second this old master here, as the path to my latest work was rather difficult and and full of setbacks. But now I am quite pleased by the result. 




The heads of the lionesses, the cubs and the stone settings as well are hammered each out of a single piece of silver. The eyes coloured by fusing on a bit of gold. The antique cut pink sapphires were set “en recoupé” which was a style of setting stones in the European Renaissance. I really think this study in some of the techniques of the Renaisance will be a starting point again in my persuit to develop my own voice in this particular medium. 

Montag, 30. Mai 2011

Maikätzchen - May-Kitties

Pünktlich zum Beginn der Sommerwärme hier in Berlin habe ich einen Ohrschmuck fertig gestellt der wohl dazu passt.
Gähnende Panther in oxidiertem Silber. Der Titel der Arbeit ist Pasu. Das ist das Sanskrit Wort für „Tiere“
Ihre goldenen, zart emaillierten Zungen sind beweglich und die Augen aus goldfolierten Mandarin – Granaten  geformt.
Ich beginne mich in einigen Emaille – Techniken sicherer zu fühlen. Die Modulation der  Farbe des Glases durch dessen Schichtstärke erstaunt mich immer wieder. Ich glaube, man könnte eine Lebensspanne mit diesem Medium verbringen, ohne es auszuschöpfen – wie bei jeder anderen Disziplin der Malerei.


Just at the beginning of the summer´s heat here in Berlin I finished a pair of earrings which may fit to this.
Yawning panthers rendered in oxidized silver. They are called Pasu, which means “animal” in Sanskrit.
Their golden, vitreously enamelled tongues are moveable, and the eyes are made out of gold-foiled mandarin garnets.
I am starting to feel a bit more secure in some of the Enamelling techniques.
The ability to modulate its colour by its layer thickness is something that amazes me in enamel over and over again. I think one could spend a lifetime exploring this media without reaching an end – as it is in every branch of painting.